Die Gründungsdirektoren der School of Philosophy

Mag. Dr. Heinz Palasser, MBA, MSc

Heinz Palasser legte das Fundament seines philosophischen Wirkens an der Wirtschaftsuniversität Wien und der University of Minnesota, wo er sich dem Spannungsfeld zwischen Sozialwissenschaften und Philosophie widmete. Seine Promotion zum Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften erfolgte am Philosophischen Institut der Wirtschaftsuniversität Wien unter dem Mentorat von Univ.-Prof.in Dr.in Gabriele Mras. In seiner Dissertationsschrift widmete er sich dem Begründungsproblem des philosophischen Skeptizismus.

Über seine akademische Laufbahn hinaus erweiterte er seinen Horizont durch Studien der Gesundheitswissenschaften sowie der Steuerung komplexer Sozialsysteme. Diese Verbindung erlaubt es ihm, theoretische Strukturen in ihren Auswirkungen auf das menschliche Handeln zu reflektieren.

Im Rahmen seiner philosophischen Arbeit an der School of Philosophy konzentriert sich Heinz Palasser auf die Geschichte der Philosophie und die Existenzphilosophie. Ein besonderes Augenmerk gilt darüber hianus der Philosophie des Managements — der Untersuchung der geistigen Grundlagen von Führung und Verantwortung in einer unübersichtlichen Welt. Sein Wirken ist geprägt von der Suche nach jenen existentiellen Konstanten, die das Verhältnis des Einzelnen zu seinem Wirken in der Gesellschaft definieren.

Mag. phil. Dr. phil. Bernd Waß, MSc

Bernd Waß legte das Fundament seines philosophischen Wirkens am Institut für Philosophie der Universität Salzburg, wo er sich dem Studium der Analytischen Philosophie widmete. Seine Promotion zum Doktor der Philosophie erfolgte unter dem Mentorat von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Kleinknecht, Univ.-Prof. Dr. Otto Neumaier und Univ.-Prof. Dr. Volker Gadenne. In seiner Dissertationsschrift setzte er sich mit einem fundamentalen Thema der Philosophie des Geistes auseinander: dem Leib-Seele-Problem. Diese fundierte philosophsiche Ausbildung ergänzte er durch ein Master-Studium an der Universität Wien und der ITA, das seinen Blick für komplexe Systemdynamiken weitete.

Als ordentliches Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie konzentriert er sich heute auf die Grenzfragen der Metaphysik und der Erkenntnistheorie. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Phänomenwelt-Realwelt-Problematik — der Untersuchung jener Strukturen, die hinter der unmittelbaren Wahrnehmung die Wirklichkeit konstituieren.

Im Rahmen seiner philosophischen Arbeit an der School of Philosophy widmet er sich intensiv dem Rationalismus der Neuzeit. Seine Untersuchungen umfassen die Systementwürfe von Descartes, Spinoza und Leibniz sowie deren grundlegende Kritik durch Immanuel Kant. Darüber hinaus gilt sein Interesse den theoretischen Grundfragen der Ethik, in denen er das Verhältnis von Vernunft und moralischem Handeln untersucht.


Die Synergie zweier Denktraditionen.
Ein gemeinsamer Resonanzraum für das Wesentliche.

Hinter der School of Philosophy steht die Überzeugung, dass wirkliche Erkenntnis dort entsteht, wo unterschiedliche Perspektiven in einen aufrichtigen Dialog treten. In unserer Zusammenarbeit verschmelzen zwei komplementäre Wege der Philosophie zu einem ganzheitlichen Bild: Während Bernd Waß mit der Präzision der Analytischen Philosophie die Hintergrundstrukturen von Geist und Welt beleuchtet, bildet Heinz Palasser mit der Tiefe der Existenzphilosophie und dem kritischen Blick des Skeptizismus ein notwendiges Gegengewicht. Diese Verbindung aus analytischer Strenge und existentieller Unmittelbarkeit definiert den Geist unseres Instituts. Wir verstehen die Philosophie nicht als staubiges Archiv der Geistesgeschichte, sondern als lebendiges Werkzeug zur Wiedergewinnung der Urteilskraft. Gemeinsam laden wir Sie ein, die gewohnten Pfade des Denkens zu verlassen, die Architektur Ihrer eigenen Überzeugungen zu untersuchen und die Welt durch ein neues, unverstelltes Prisma zu betrachten.